„Die CeBIT ist von individuellen Besuchern geprägt“

Gespräch mit Meta-Group-Analyst Luis Praxmarer

Im nahenden Aufschwung fahnden die Hersteller nach den Trends für das Jahr 2004. Viele werden auf der CeBIT in Hannover erfahren, ob sie auf das richtige Pferd gesetzt haben. Einige Trends werden im Verborgenen blühen, so Luis Praxmarer, Senior Vice-President der Meta Group, im Gespräch mit ZDNet-Kolumnisten Hermann Gfaller.

Techniken zur Kostensenkung waren im vergangenen Jahr das Generalthema in Hannover. Ist diese Haltung inzwischen überwunden?
Praxmarer: Vor zwei Jahren ging es darum, die Kosten zu reduzieren, oft ohne Rücksicht auf Verluste. Im vergangenen Jahr sind die Anwender schon etwas gezielter vorgegangen. Sie interessierten sich bereits für die bessere Kontrolle der Geschäfte, für die Konsequenzen von Sparmaßnahmen oder Investitionen. Man hat versucht, ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wohin sich die Geschäfte entwickeln. Heute gibt es kaum mehr Jahresbudgets. Die Planung wird auf Quartale und sogar Monate heruntergebrochen. Man braucht aktuelleres und besseres Zahlenmaterial, damit man tatsächlich zeitnah investieren kann, sobald ein Bereich anfängt, besser zu laufen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Börse zwar inzwischen etwas freundlicher ist, aber bei verfehlten Quartalszielen immer noch recht nervös reagiert.

Das klingt nach Business Intelligence und Data-Warehousing…
Praxmarer: Darüber wird man auf der CeBIT wenig hören, denn die Projekte laufen bereits und das Geschäft blüht. Wenn, wie derzeit Kosten eine große Rolle spielen, ist der rasche Zugriffe auf Informationen, die Transparenz der Zahlen von großer Bedeutung, um das Geschäft mit besserem Durchblick besser managen zu können.

In diesem Zusammenhang taucht immer öfter das Schlagwort Enterprise Content Managment (ECM) auf. Was verbirgt sich dahinter?
Praxmarer: Einfach ausgedrückt: Unternehmensweites und applikationsübergreifendes Dokumenten-Management und Management von unstrukturierten Multimedia-Informationen. Also die Prozesse und Architektur für den Content. Vor allem geht es um die Integration des Contents aus den verschiedenen Quellen und Anwendungen. Darunter kommt Information Lifecycle Management (ILM) zum Tragen. Insbesondere die Storage-Anbieter interessieren sich dafür. Sie wollen regelbasierte Systeme anbieten, die den Fluss der Unternehmensinhalte automatisieren.

Zu den großen Problemen dieses Feldes gehört, dass die Dateisysteme kaum Informationen zu den Daten speichern, die von den Regeln benutzt werden könnten. Dateien geben keine Auskunft darüber, wie wichtig sie sind, welche Sicherheitsstufe sie brauchen oder wie viel Leistung bei ihrer Bearbeitung.

Außerdem fehlt es an der Durchgängigkeit der Regelflüsse. So müsste das Buchhaltungssystem in der Lage sein, einer Management-Software zu melden, dass es jeweils am Monatsende zusätzliche Ressourcen braucht. Diese Managementsoftware sollte in der Lage sein, diese Regel automatisch umzusetzen. So weit sind wir allerdings noch nicht. Die verschiedenen Informationsquellen und deren Verknüpfung sind das Problem von ILM und ECM. Das Thema reicht aber auch in den Bereich Workflow hinein. Es geht darum, möglichst viele Abläufe klar zu strukturieren.

Wie stellt man dieses Thema auf einer CeBIT dar.
Praxmarer: Auf unterster Ebene als Dokumenten-Management, typischerweise auf einem System mit Zugriff über eine spezifische Applikationen und dann die Speicherthemen auf der HW Seite.

Geschäftsunterstützung fängt bei der IT-Infrastruktur an. Rechenzentrums-Konzepte von Siemens, HP, Sun und IBM versprechen Computing-Ressourcen auf Bedarf zu liefern.
Praxmarer: Das ganze On-Demand-Thema betrifft das Verhältnis von festen und variablen Kosten. Wie schnell, fragt sich der Unternehmer, kann ich bei Umsatz- und Gewinneinbrüchen, die Kosten – auch für die IT – herunterfahren. Das hängt mit den Informationen zusammen. Einmal messe ich, um so früh wie möglich entscheidungsfähige Werte zu bekommen, zum anderen treffe ich daraufhin die entsprechenden Entscheidungen, zum Beispiel bei der Aufgabenverteilung im Rechenzentrum. Ideal wäre, 100 Prozent der IT-Kosten variabel zu gestalten. Allerdings hat Rechenleistung, die ausschließlich auf Abruf vom Dienstleister kommt, ihren Preis. Die Frage ist, wie viel Ressourcen man selbst vorhalten sollte, und wie viel es sich auszulagern lohnt. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Deutschland. In den amerikanischen Unternehmen liegt der Anteil der flexiblen Kosten weit höher. Deshalb ist es dort gelungen, nach der Anpassung an die schwierige Situation der vergangen zwei Jahre relativ rasch wieder auf gute Betriebsergebnisse zu kommen.

Übersehen wird gerne, dass die Mitarbeiter mit rund 45 Prozent der IT-Kosten ein wesentlicher Faktor sind, der sich in den US-Firmen deutlich besser beeinflussen lässt. Außerdem lohnt sich On-Demand vor allem bei dramatischen Schwankungen. Die Unternehmen gehen jedoch nicht von Einbrüchen oder Umsatzsprüngen über 20 Prozent, sondern eher von Schwankungen um wenige Prozentpunkte aus. Das kann jedoch durchaus vorkommen. Weniger im operativen Geschäft, als beim Verkauf von Geschäftsbereichen. Dann reduzieren sich die IT-Aufgaben deutlich. Anpassungsfähige Infrastrukturen sind daher ein Thema für 2004.

Sind diese Trends hierzulande schon angekommen?
Praxmarer: Es gibt noch keine Gesamtlösungen. Aber auf der CeBIT werden erste Komponenten für Infrastruktur, Server, Speicher und Netzwerk zu sehen sein. Wichtiger, weil teurer und höher in der Prozesskette, sind die  Dienstleistungen etwa für System- und Service-Management von On-Demand-Leistungen.

Wo hört das Hardware-Geschäft auf und wo beginnt der Service?
Praxmarer: Solange es um Bladeserver geht, bei denen sich Ressourcen später zuschalten lassen, kann man wohl noch nicht von Service reden. Es gehört Management-Software für Monitoring und Verrechnung der Leistung dazu. Das sind dann schon Managed Services. Erwartet wird aber auch automatisches Backup, und automatisches Wiederanlaufen nach Änderungen oder Abstürzen. Auch Desaster Recovery gehört hier dazu. Relativ neu ist, dass bei Managed Services nicht mehr unbedingt Menschen involviert sind. Die Dienste sind darauf angelegt, automatisiert zu werden.

Sind solche Themen auch auf der CeBIT vermittelbar?
Praxmarer: On-Demand-Computing, Adaptive Enterprise oder wie man es nennen mag ist ein langfristiger Trend, nicht nur für die CeBIT.

Der Speichermarkt differenziert sich zunehmend. Besonders beliebt ist derzeit der Begriff Information Lifecycle Management. Zu recht?
Praxmarer: Ja, das Thema ist in den vergangenen sechs Monaten hochgekommen und wird uns lange erhalten bleiben. Große Nachfrage gibt es aber auch für Desaster Recovery. Bei einer weltweiten Umfrage haben hier die meisten Anwender angegeben, mehr investieren zu wollen.

Mir ist aufgefallen, dass Desaster Recovery, ergänzt um Backup-Dienste und weitere Features gern zum Schlagwort Business Continuity hochstilisiert wird.
Praxmarer: Der Vertrauensverlust durch den Internet-Hype hat dazu geführt, dass jede Investition heute beweispflichtig ist, sprich: dass es eine Verbindung zwischen IT und dem Geschäftserfolg gibt. Genau diesen Link symbolisiert der Begriff Business Continuity. Es ist eine Frage der Begriffe: Früher verlangte der IT-Chef 99,99 Prozent Systemverfügbarkeit, heute wird Desaster Recovery eingeführt, weil das Management eine Unterbrechung der Geschäftstätigkeit nicht toleriert.

Wären Security-Investionen nicht die nahe liegendste Maßnahme für Business Continuity?
Praxmarer: Sie haben Recht. Obwohl zwei Drittel der von uns befragen Unternehmen angeben, in Sicherheit zu investieren, wird dieses Feld wider besseres Wissen vernachlässigt. Darüber dürfen Umsatzrekorde von Firmen wie Symantec nicht hinwegtäuschen. Das größte Problem ist nicht die Anschaffung von Firewalls und Virenschutz. Die Schwierigkeit liegt darin, sinnvolle Sicherheitsregeln aufzustellen, sie zu implementieren und ihre Befolgung bei den Mitarbeitern durchzusetzen. An dieser Stelle wird zu viel gespart. Zwar erhöhen mehr als 66 Prozent der von uns befragten Unternehmen ihre Security-Ausgaben, aber fast in allen Fällen erst, nachdem etwas vorgefallen ist. Das heißt: So lange nichts passiert, ist der Geschäftsvorteil nur schwer zu vermitteln.

Ist das eine Aufgabe der CeBIT?
Praxmarer: Bei den großen Unternehmen ist das nicht mehr nötig. Security gilt dort fast als Hygienefaktor, ohne den man gar nicht erst anfängt, Geschäft zu machen. Das sieht im Mittelstand ganz anders aus.

Noch einmal, lassen sich auf der CeBIT Businessthemen erklären?
Praxmarer: Die CeBIT ist bei aller Businessorientierung inzwischen von den individuellen Besuchern geprägt. Das sind durchaus Geschäftsleute, die aber oft nach Techniken schauen, die sie nicht nur im Büro nützen.

Spielen sie damit auf das so genannte „Dual Use“ an, unter dem immer mehr Consumer-Features in Computer und Handys eingebaut werden?
Praxmarer: Der Mangel an unternehmerischer Innovationsbereitschaft bei den Anwenderunternehmen hat dazu geführt, dass sich die Hersteller zunehmend an Endkunden wenden, ihre Neuerung für diese Zielgruppe entwickeln und sie dann über diesen Umweg in die Unternehmen schleußen. Beispiele sind PDAs, Smartphones, Wireless LAN und DSL, aber auch Notebooks, die immer mehr von Privatleuten gekauft werden. Unsere Arbeits- und Lebensform gestaltet sich zunehmend mobil.

Dual Use ist also eine Folge unserer Mobilität, ein Trend der sich aus den vergangenen Jahren fortsetzt.
Praxmarer: Absolut. Alles, was mit Mobilität zu tun hat, ist ein großes Thema, nicht zuletzt wegen der Chancen des Dual Use. Diese Art der Computernutzung entspricht dem Menschen. Ich selbst habe mich immer geweigert mit drei Geräten, mit  PDA, Handy und Notebook unterwegs zu sein, deshalb bin ich für Smartphones dankbar. Mein Arbeitsplatz ist ebenso zu Hause und unterwegs wie im Büro. Das gilt für immer mehr Menschen und deshalb kümmern sie sich auch immer intensiver um die Ausstattung ihres „Arbeitsplatzes“. Die Leute fordern mehr Freiheit bei der Wahl und im Umgang mit ihren Arbeitsmitteln. Wir nennen diese Entwicklung Neorenaissance, also die erneute Wiedergeburt des Einzelnen

Aber braucht ein Smartphone wirklich MP3-Player und Fotoapparat?
Praxmarer: Dahinter verbirgt sich der Wunsch der Mobilfunkunternehmen, die enorm viel Geld in UMTS investiert haben. Ihnen kommt es auf Bezahldienste und multimediale Anwendungen an, mit denen sich die Netze besser auslasten lassen. Musik-Downloads und das Versenden von Multimediasequenzen sollen helfen, UMTS in den nächsten Jahren finanzierbar zu machen. Ob sie die Funktionen als Schnickschnack empfinden oder als cool. Tatsache ist, dass sie schon von relativ viel Leuten verwendet werden.

Seit Ende 2003 sollte die UMTS-Infrastruktur stehen. Kommt dieser Dienst jetzt endlich?
Praxmarer: Es wird viel darüber geredet werden, sonst geschieht wenig.

Warum?
Praxmarer: Nach den enormen Kosten für die Lizenzen und die Infrastruktur fehlt die Bereitschaft, noch einmal viel Geld auszugeben, um vielleicht in einigen Jahren Einnahmen zu erhalten. Hinzu kommt, dass auch die potenziellen Anwender wenig für neue Bezahldienste übrig haben. Vor allem aber fehlt eine Killerapplikation, die diese Einstellung ändern könnte.

Man hatte gehofft, dass sich die neue Technik zum Beispiel im Transportwesen durchsetzt. Tatsächlich hätte UMTS die Kommunikation und Logistik wesentlich komfortabler gemacht, aber niemand war bereit, für entsprechende Dienste auch nur 10 Prozent mehr auszugeben, solange das herkömmliche System funktioniert.
Ein breiter Einsatz wird erst am 2007 erwartet.

Kurz: Weder die Konsumenten, noch die Unternehmen brauchen derzeit UMTS. Deshalb geht man über den Trick der kostenlosen, oder doch preisgünstigen Features. Wenn Internet und Kamera vorinstalliert sind, verwendet man sie vielleicht doch. Irgendwann wird es selbstverständlich sein, E-Mails oder Fotos aufs Handy zu bekommen.

Sind drahtlose Netze eine Konkurrenz für UMTS?
Praxmarer: Es gibt immer mehr Hotspots, die UMTS Datenaufkommen wegnehmen. Rund 90 Prozent des Datenverkehrs lassen sich damit abwickeln, insbesondere wenn es einmal gelingt die isolierten Spots zu einem einfach zu bedienenden Service zusammenzufassen.  Auch bei der Abrechnung, vor allem über mehrere Hotspots hinweg oder im Ausland, gibt es noch Probleme, die sich aber in diesem Jahr lösen könnten. Beim Roaming und dem Billing über die Telefonrechnung hätte UMTS Vorteile. Die Kommunikationstechnik der dritten Generation ist zudem bei höheren Geschwindigkeiten (etwa im Zug) und vor allem bei Sprachdiensten komfortabler. Aber zum Telefonieren braucht niemand eine neue Technik.

Neben den Konsumenten wird erneut der Mittelstand umworben. Könnte der leichte Aufschwung in diesem Jahr das Interesse wieder von dieser schwierigen Zielgruppe ablenken.
Praxmarer: Nein, denn es fehlt an Großprojekten. RFID (Anm. d. Red: Radio Frequency Identification, Funkchips, die den Strichcode ersetzen sollen) und On-Demand sind Aufgaben für die Zukunft. Was fehlt, sind die großen SAP- und ERP-Projekte der vergangenen Jahre. Das Wachstum ist mühsam.

Warum?
Praxmarer: Sparsamkeit und mangelnder Mut. Das gilt insbesondere für Deutschland. Nach unseren Informationen setzten maximal fünf Prozent der Betriebe auf Innovation, der Rest auf Kostenreduzierung. Aber auch die Hersteller experimentieren zu wenig.

Stellen sich die Anbieter organisatorisch auf den Mittelstand ein?
Praxmarer: Ja, es wird umstrukturiert. Immerhin wächst das Mittelstandsgeschäft nach unseren Schätzungen um rund sechs Prozent. Security, ERP ist dort immer noch ein Thema, IT-Konsolidierung und Dokumenten-Management. Das lohnt die Fokussierung auf den Mittelstand, zumal in Deutschland die überwiegende Zahl der Betriebe in diese Kategorie gehören. Wichtig ist, dass diese Unternehmen inzwischen auch bereit sind, Dienstleistungen einzukaufen.

Warum hört man in diesem Jahr so wenig von Web-Services?
Praxmarer: Es wird ein reiches Angebot geben, aber sie werden oft unter anderem Namen auftauchen, vor allem im Rahmen von Integrationslösungen. Wir haben festgestellt, dass die Anwendungsentwicklung für das Web deutlich ansteigt, während die Non-Web-Trends eher nachgeben. Auch Portale sind ein wichtiges Thema.

Wie sieht es mit E-Business und E-Commerce aus?
Praxmarer: Auch hier ist das Integrationsproblem noch nicht richtig gelöst. Insofern wird sich E-Business erst langsam zurückmelden. Es gibt sehr viele, aber kleine Projekte, in denen ein Geschäftsprozess nach dem anderen im eigenen Unternehmen, aber auch zwischen Geschäftspartnern und mit Kunden integriert wird. Tatsächlich ist Integration nach wie vor eines der großen Themen auch bei den großen Unternehmen. Dort rangieren Middleware, EAI, Applikations-Server und Portale ganz oben. So haben selbst viele R/3-Anwender ihre Komponenten zwar in einem Themenbereich integriert, aber nicht als Prozess durch das ganze Unternehmen. Die durchgängige Geschäftsprozessorganisation ist nach wie vor ein heißes Thema.

Siemens, IBM und Sun werden auf der CeBIT für ihre RFID-Konzepte werben. Funkchips als Ersatz für Barcodes scheinen in der Logistik-Branche der letzte Schrei zu sein.
Praxmarer: Hier sind die Investitionskosten für die Infrastruktur noch ein zentrales Problem. Zum einen müssen die Chips selbst noch so billig werden, dass sie sich auch für preiswerte Produkte eignen. Im Handel wäre ein Prozent des Produktpreises viel Geld. Zum anderen zeigen sich die Vorteile der Technik erst, wenn die gesamte Lieferkette darauf eingerichtet ist. Hier entstehen riesige Datenbanken mit entsprechenden Folgekosten für Speicher, Business Intelligence etc. Das ist aufwändig, auch wenn von den gewaltigen Datenmengen, die hier entstehen, vorerst fast nur die großen Handelskonzerne betroffen sind. Die Metro in Europa und Walmart in Amerika machen derzeit erste positive Erfahrungen und bauen in der Folge einigen Druck auf die Zulieferer auf. Es wird noch dauern, bis dort die nötigen Investitionen getätigt werden. In diesem Jahr werden alle gebannt auf den Ausgang der Projekte bei Metro und Walmart schauen, bevor in RFID investiert wird. Noch ist es nicht so weit, aber mittelfristig sind davon Tausende, wenn nicht Millionen Firmen betroffen. Momentan geht es aber vor allem um die großen Handelskonzerne.

Februar 2004 in ZDNet.de